Archive for Januar 2007

Spam

Neue E-Mails:0
Unerwünscht: 5988

Die knapp 6000 unerwünschten Spam-Mails sind nur innerhalb der letzten 24 Stunden aufgelaufen. Der Unerwünscht-Ordner hat zum Glück eine Selbst-Lösch-Einstellung, keine Mail bleibt da länger drinnen als 24h.

Catch-All” ist was schönes, so langsam wird es aber zur Pest. Echt jetzt Junge!

97% des Emailaufkommens sind Spam? Ich sag dazu: Ja. Leider.

ErMi, catch-all demnächst deaktivierend.
over’n'out

p.s. es reicht:
SPAM


1 comment 22. Januar 2007

Mein Führer

Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler.

Ein Film, wie er Vergnüglicher nicht sein könnte. Wäre da nicht die vergangene Realität. Lässt man diese aber außer acht und konzentriert sich auf eine fiktive Alternative, einen Handlungsstrang den es so hätte geben können, wäre die Welt eine göttlichere Komödie, so schält sich ein Jude - auch Prof. Adolf Grünbaum genannt - heraus, der Adolf Hitler das Fühlen lehrte, zeitweise zumindest, der Helge Schneider dazu brachte, der Adolf zu sein, der er hätte sein können, wäre die Welt ein Lustspiel, eine Komödie und kein bitterer Ernst.

Adolf, ein Bettnässer, ein armer realitätsfremder Taugenichts, Opfer seines ihn schlagenden Vaters. Eine Erklärungsansatz der versucht Gründe zu finden. Gründe für unbeschreibliche Gräuel. Diese Gräuel wird aber weitesgehend ausgeblendet, denn es ist ja eine Komödie, eine nicht geschichtliche realitätsfremde Komödie, wie Adolf H. selber eine war.

Selbst verblendet, ein Verblender, ein armes Würstchen.

“Küsst die Faschisten, wo immer ihr sie trefft.” (Kurt Tucholsky, weitere Zitate)

Offizielle Homepage: www.meinfuehrer-derfilm.de

Trailer zu “Mein Führer”:

Outtakes:


Add comment 22. Januar 2007

Nowak Dub Riddim

Weil es so schön ist, du alter Haubentaucher! ;-)

Battlefield 2 lässt grüßen: “Nowak Dub Riddim” (2006)

Anhören:

Musik: Brot
Sprecher via TeamSpeak: Nowak
Recorded, Cutted & Mixed: ErMi

D/L: MP3-Übersicht oder direkt das MP3.


Add comment 21. Januar 2007

Verwendung der Studienbeiträge

Thema: Anträge zur Vergabe der Studienbeiträge

Zahlst Du auch 500€ Studienbeiträge fürs kommende Semester an der EWF? Möchtest Du, dass die Beiträge für etwas Sinnvolles verwendet werden? Dann werde aktiv! Jetzt!

Dokumente:
“Grundsätze für die sachgemäße Verwendung von Studienbeiträgen an der EWF”:
http://www.ein-plan.de/ewf/text/ewf_studienbeitraege_grundsaetze_verwendung.rtf

“Antrag auf Finanzierung durch Studienbeiträge”:
http://www.ein-plan.de/ewf/text/ewf_studienbeitraege_antragsformular.doc
http://www.ein-plan.de/ewf/text/ewf_studienbeitraege_antragsformular_(ausfuellbar).doc
(Erstes Antragsformular ist zum ausdrucken und per Hand ausfüllen, zweites zum ausfüllen per Computer und danach ausdrucken.)

Ablauf:

  1. Dokument “Grundsätze für die sachgemäße Verwendung von Studienbeiträgen” durchlesen.
  2. Dokument “Antrag auf Finanzierung durch Studienbeiträge” ausdrucken und ausfüllen. (Alle Anträge müssen mit diesem Antragsformular gestellt werden. Bereits gestellt Anträge bitte auf das Formular übertragen und ensprechend den Kriterien konkretisieren.)
  3. Ausgefüllten Antrag im Briefkasten von Frau Ender (Drittmittelsekretariat) an der Poststelle der EWF einwerfen.
  4. Kommission entscheidet über Anträge und legt sie dann der Hochschulleitung vor.

Fristen/Termine:

  • Ende der ersten Antragsfrist: 07.02.2007
  • Entscheidung der Kommission über die Anträge: 14.02.2007
  • Ende der zweiten Antragsfrist: 12.03.2007
  • Entscheidung der Kommission über die Anträge: 19.03.2007

Add comment 21. Januar 2007

Catch A Fire

Verzeihen, Vergeben, Vergeltung, Rache.
Eine Geschichte über Patrick, der von seinen “apartischen” Unterdrückern so weit gebracht wurde, seine Familie im Stich zu lassen und sich für sein schwarzes Volk einzusetzen.
Was bleibt ist Vergebung. Denn jede Rache setzt sich fort und weiter fort. Gewaltloser Widerstand ist nicht immer das Mittel der Wahl, doch Verzeihung heilt Wunden und schafft Hoffnung und Kraft einen neuen Weg der Versöhnung zu beschreiten.
Ein Film der nicht brutaler für die Seele sein könnte. Die Apartheid liegt weit zurück und doch war sie geschichtlich gesehen erst Gestern. Wie sieht es heute in Afrika aus? Wurde die Unterdrückung abgelöst durch ein gemeinsames, gerechtes, gleich verteiltes Miteinander?
Patrick ging seinen Weg den er gehen musste. Vom Vorarbeiter, zum unrechtmäßig Angeklagten und Gefolterten, zum bewaffnete Arm des ANCs, zum Terroristen, zum Bestraften, zum Ausharrenden, zum Hoffenden, zum Vergebenden, zum Erlösten, zum Aufbauenden und Lachenden.
Ein Film über böse weiße Männer, unterdrückte arme Schwarze - nein keine Schwarz-Weiß-Malerei, sondern historische, vielleicht irgendwann man wirklich traurige dunkle Vergangenheit - ein Film über Ungerechtigkeit und Unterdrückung.
Und die Frage, die sich stellt, ist wirklich: Was werden einmal deine Kinder über dich sagen? Hast du dich für die gerechte Sache eingesetzt? Werden sie dir in die Augenblicken können? Kannst du es?
Entzünde eine Kerze, gerate in Brand und bedenke: Wir alle leben unter der gleichen Sonne im Angesicht des Herrn.

Links: imdb, ANC, Apartheid, Catch a Fire (Major-Label von B.Marly/Wailers ;-)), Offizielle Homepage, wiki.

In deutschen Kinos ab 18.01.2007
Originalsprache: Englisch, Afrikaans, Zulu
Regie: Phillip Noyce
Darsteller: Tim Robbins, Derek Luke, Tumisho Masha, Robert Hobbs, Bonnie Mbuli, Mncedisi Shabangu, Sithembiso Khumalo, Terry Pheto, Michele Burgers, Mpho Lovinga
Trailer:

Sehenswert!


Add comment 20. Januar 2007

WeidnerClan Greetings

Ganz lieben Dank an den WeidnerClan für dieses liebe Geburtstagsgeschenk:

http://www.myvideo.de/watch/649179

:-)

p.s. *grinz* Jetzt hab ich zum ersten Mal auf den Liedtext gehört. Stimmt: But i didn’t die last year, and that is good enough ;-)


2 comments 19. Januar 2007

Kyrill

Kyrill (griech. cyrillos “der Herrliche”; auch Kyrillos, Cyrill) ist der Name mehrerer Heiliger

Spiegel: Sturm-Ticker

na prächtig… Katzen ins Haus, Hunde in die Hütte. Zack, Zack!


Add comment 18. Januar 2007

Blue Moon

Manchmal, aber nur ganz selten gibt es einen Monat im Jahr, an dem zweimal ein Vollmond am Himmel erstrahlt. Wenn das passiert, dreht sich die Welt etwas langsamer, Österreicher werden zu Weltreisenden und ein neuer Roadmovie wird geboren.

Ist es Liebe, die Johnny Pichler weg von seiner Heimat in den tiefen Osten Europas führt? Die Flucht vor sich selbst? Slowakei, Ukraine bis nach Odessa, einer Hafenstadt am Schwarzen Meer?

Johnny lernt die blonde Shirly kennen und flüchtet mit ihr, bis sie ihn verlässt. Er sucht sie und findet - was für ein Zufall - Shirlys Schwester Jana. Doch eine der Schwestern samt Familie kam bei einem Schiffunglück ums Leben.

Loslassen. Neu Anfangen. Nähe. Weite. Angst. Liebe. Schweigen. Reden. Unsicherheit.

Würden die Schafe über den Zaun springen, wüssten sie dass dahinter die Freiheit lockt?

Erst war es eine einseitige, unerfüllte, unglückliche Liebe, dann eine erfüllte und glückliche Liebe; doch dann ging sie in die Brüche… Die unglückliche Liebe war die besste. Ja?
Johnny Pichler (Josef Hader) erzählt von seiner Oma Pichler, vom Leiden, von der Welten Schmerz. Er trägt den Schmerz ohne Regung. Doch auch aus ihm bricht es heraus. Liebe.

Geht am Ende der Blaue Mond über Odessa auf? Sieht man sich immer zweimal im Leben?

Würde die Ballerina aus dem Glas herausschlüpfen, wüsste sie, dass da eine Öffnung ist, oder ist sie einfach nur zu dick (um die Taile, versteht sich)?

Ein ruhiger und schöner Film mit sehenswerten Schauspielern, Landschaften und Orten.

Blue Moon, Österreich, 2002, IMDB-Info.


Add comment 17. Januar 2007

Januar im Frühling

Der Sommer ist dieses Jahr etwas lau im Januar, nichts desto trotz gefällt es den Hühnern sich im Staub zu suhlen…

Hühner suhlen sich im Sonnenschein im Januar

Und aus der Reihe “Gänseblümchen im Januar” gibts auch nichts neues. Die Wiese wuchert über…

Gänseblümchen Gänseblümchenwiese


Add comment 16. Januar 2007

Princess

Wenn ein Racheengel, kein Engel ist, sondern ein ehemaliger Pastor namens August, der für den pornografischen Einstieg und Aufstieg seiner Schwester Christina mitverantwortlich war und der sich zu missionarischen Zwecken ins Ausland verpisste, um dem Leid das er nicht mehr abwenden noch kontrollieren konnte, das er ihr angetan hatte, zu entkommen; wenn das kleine Mädchen Mia in einer Welt von Misshandlung und käuflicher Liebe aufwächst dessen Mutter eben diese Schwester des Pastors August ist; wenn da diese Mutter nicht gestorben wäre…

Wenn da nicht diese Traurigkeit wäre, die neben der Brutalität des Filmes ständig schwingt, anschwillt, sich Raum sucht und in blutigen Fontänen ausbricht; ja wenn da nicht dieses Ende wäre; dieses Ende nach dem Ende.

Alles wird gut. Die Brandung. Das Rauschen.

Princess, der Film:
Offizielle Homepage
von Anders Morgenthaler aus Dänemark
Technik: 20% sind “echter” Film; 80% Animation.
Plakat:
Princess


Add comment 15. Januar 2007

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