How to draw a car in MS Paint
Einfach irre!
Im Zeitraffer zeigt dieses Video wie jemand ein Auto in Microsoft Paint konstruiert!
1 comment 28. Februar 2007
Einfach irre!
Im Zeitraffer zeigt dieses Video wie jemand ein Auto in Microsoft Paint konstruiert!
1 comment 28. Februar 2007
An der Einkaufswagen-los-lös-Schlange…
Er zu Ihr, die sich gerade einen Einkaufswagen holen möchte:
Er: “Hast Du mal ‘ne Mark?”
Sie: “Es gibt nur noch Euros!”
Er: “Arschloch!”
Add comment 28. Februar 2007
Wenn Fuchs du hast die Angst gestohlen, verbohrt den Köder modern lässt, dann feuert die Maus ein grüffelomäßiges Kartoffel Mäusefest und fast hat der Jäger sie da ganz verkohlt den Geiern zum letzten Mahl serviert. Doch probiert haben sollten sie, müssten sie ja schon fast, denn des Nachts wacht die letzte Wahnsinnsgracht vor den Türen auch deiner Stadt, wirft sich fest und seidig, gar geschmeidig in die Striemen, regelt ausgelaufenes und sonstiges zum Sühnen. Nächtigt still, gar leise, muckskatzen leise auf sonderbare, gar vertraute Weise im letzten Angesicht des Tosens, jagt fledermauskeck den letzten meschuggenen Nachhausewandler zu den Lotsen. Wirft sich in Schale, schallt gar tönern überirdisch vor sich hin. Mag nicht entkommen, hat ja eh weder Klang noch Kinn und somit nimmt es sich zur Keule, des Vaters hölzern Weltenklang, nimmt eilig auf die gar so grünen Gebeine und schmachtet alsbald und zu lang. Wo hat er sie, wer sieht sie nun? Wo ist sie jetzt, wo kriecht er herum? Wieso nimmt Wort und Ausdruck desselben, der Sinn war niemals noch von Welt, nimmt sich so leicht, schmeckt doch so fade und würzend ist’s gar Ungemach. Hat er es nicht, hast du es schon? Wo labt er froh, wo liegt das Lamm? Könnt freudig ich dies Liedchen schmettern, ich brächt gar fein die Nacht zur Welt.
Add comment 27. Februar 2007
Gerade stand ich außen, unter vor Regentropfen aufgefurchtem dunklem Nachthimmel, und rauchte eine Zigarette.
Da vibrierte das Handy.
“Eine SMS! Uiii!” dachte ich mir. Doch urplötzlich kam mir der Satz, den ich schon seit Jahren nicht mehr gehört, noch gedacht und auch niemals nicht mehr beherzigt hatte, in den Sinn.
Die SMS war egal. Nur noch der Satz geisterte durch meine Hirnwindungen.
Ich verharrte. Rauchte gemächlich die Zigarette zu Ende. Beachtete nicht mehr den Regen, noch den Himmel und auch nicht die gerade eingelaufene unbekannte SMS.
“Pfeiff nicht wenn du pisst!”, lautete der Satz.
Meines Wissens nach ist der atz von Hagbard Celine, ein Charakter aus der Illuminatus Trilogie von Robert Shea und Robert A. Wilson. Er könnte aber auch von Timothy Leary stammen. So ganz sicher kann ich das nicht mehr sagen.
Was soll nun dieser Satz bedeuten? “Pfeiff nicht, wenn du pisst!”
Nur so viel wie: Tu nicht eins und gleichzeitig ein zweites. Konzentriere dich auf eine Sache, aber auf diese Sache mit allen deinen Sinnen und Kräften. Sei nicht Multitaskingfähig und erledige dabei beide Aufgaben nur halbherzig. Sei ganz. Sei du selbst und nicht mal der da und mal der dort. Sei bei dem was du tust, nicht schon bei etwas anderem. Nimm dir Zeit für das was du tust und tue das richtig.
Ob Hagbard Celine das alles in diesen Satz hineininterpretiert hat, weiß ich nicht mehr. Ich weiß ja nicht mal mehr ob der Satz von ihm stammt. Fakt ist aber, der Satz bedeutet genau das und noch viel mehr.
Also: Das nächste Mal wenn du pisst, pfeiff nicht dabei. Konzentrier dich lieber aufs pissen.
Oder weniger vulgär: Wenn du autofährst, telefonier nicht dabei. Wenn du telefonierst, koch nicht nebenher. Wenn du kochst, rauch nicht währenddessen. Wenn du rauchst, lies dabei keine Kurzmitteilungen auf deinem Handy.
1 comment 26. Februar 2007
WARUM ÜBERQUERTE DAS HUHN DIE STRASSE?Antworten:
KINDERGÄRTNERIN:
Um auf die andere Straßenseite zu kommen.PLATO:
Für ein bedeutenderes Gut.ARISTOTELES:
Es ist die Natur von Hühnern, Straßen zu überqueren.KARL MARX:
Es war historisch unvermeidlich.TIMOTHY LEARY:
Weil das der einzige Ausflug war, den das Establishment dem Huhn
zugestehen wollte.SADDAM HUSSEIN:
Dies war ein unprovozierter Akt der Rebellion und wir hatten jedes
Recht, 50 Tonnen Nervengas auf dieses Huhn zu feuern.RONALD REAGAN:
Hab ich vergessen.CAPTAIN JAMES T. KIRK:
Um dahin zu gehen, wo noch kein Huhn vorher war.HIPPOKRATES:
Wegen eines Überschusses an Trägheit in ihrer Bauchspeicheldrüse.LOUIS FARRAKHAN:
Sehen Sie, die Straße repräsentiert den schwarzen Mann. Das Huhn
“überquerte” den schwarzen Mann, um auf ihm
herumzutrampeln und ihn niedrig zu halten.MARTIN LUTHER KING, JR.:
Ich sehe eine Welt, in der alle Hühner frei sein werden, Straßen zu
überqueren, ohne daß ihre Motive in Frage gestellt werden.ANDERSEN CONSULTING:
Deregulierung auf der Straßenseite des Huhns bedrohte seine dominante
Markposition. Das Huhn sah sich signifikanten
Herausforderungen gegenüber, die Kompetenzen zu entwickeln, die
erforderlich sind, um in den neuen Wettbewerbsmärkten
bestehen zu können. In einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem
Klienten hat Andersen Consulting dem Huhn geholfen,
eine physische Distributionsstrategie und Umsetzungsprozesse zu
überdenken. Unter Verwendung des
Geflügel-Integrationsmodells (GIM) hat Andersen dem Huhn geholfen, seine
Fähigkeiten, Methodologien, Wissen, Kapital und
Erfahrung einzusetzen, um die Mitarbeiter, Prozesse und Technologien des
Huhns für die Unterstützung seiner Gesamtstrategie
innerhalb des Programm-Management-Rahmens auszurichten. Andersen
Consulting zog ein diverses Cross-Spektrum von
Straßen-Analysten und besten Hühnern sowie Andersen Beratern mit
breitgefächerten Erfahrungen in der Transportindustrie
heran, die in 2tägigen Besprechungen ihr persönliches Wissenskapital,
sowohl stillschweigend als auch deutlich, auf ein
gemeinsames Niveau brachten und die Synergien herstellten, um das
unbedingte Ziel zu erreichen, nämlich die Erarbeitung und
Umsetzung eines unternehmensweiten Werterahmens innerhalb des mittleren
Geflügelprozesses. Die Besprechungen fanden in
einer parkähnlichen Umgebung statt, um eine wirkungsvolle Testatmosphäre
zu erhalten, die auf Strategien basiert, auf die
Industrie fokussiert ist und auf eine konsistente, klare und
einzigartige Marktaussage hinausläuft. Andersen Consulting hat dem
Huhn geholfen, sich zu verändern, um erfolgreicher zu werden.MOSES:
Und Gott kam vom Himmel herunter, und Er sprach zu dem Huhn “Du sollst
die Straße überqueren”. Und das Huhn überquerte die
Straße, und es gab großes Frohlocken.FOX MULDER:
Sie haben das Huhn mit Ihren eigenen Augen die Straße überqueren sehen.
Wieviele Hühner müssen noch die Straße
überqueren, bevor Sie es glauben?RICHARD M. NIXON:
Das Huhn hat die Straße nicht überquert. Ich wiederhole, das Huhn hat
die Straße NICHT überquert.MACHIAVELLI:
Das Entscheidende ist, daß das Huhn die Straße überquert hat. Wer
interessiert sich für den Grund? Die Überquerung der Straße
rechtfertigt jegliche möglichen Motive.JERRY SEINFELD:
Warum überquert irgend jemand eine Straße? Ich meine, warum kommt
niemand darauf zu fragen “Was zum Teufel hat diese
Huhn da überhaupt gemacht?”FREUD:
Die Tatsache, daß Sie sich überhaupt mit der Frage beschäftigen, daß das
Huhn die Straße überquerte, offenbart Ihre
unterschwellige sexuelle Unsicherheit.BILL GATES:
Ich habe gerade das neue Huhn Office 2000 herausgebracht, das nicht nur
die Straße überqueren, sondern auch Eier legen,
wichtige Dokumente verwalten und Ihren Kontostand ausgleichen wird.OLIVER STONE:
Die Frage ist nicht “Warum überquerte das Huhn die Straße”, sondern “Wer
überquerte die Straße zur gleichen Zeit, den wir in
unserer Hast übersehen haben, während wir das Huhn beobachteten”.DARWIN:
Hühner wurden über eine große Zeitspanne von der Natur in der Art
ausgewählt, daß sie jetzt genetisch bereit sind, Straßen zu
überqueren.EINSTEIN:
Ob das Huhn die Straße überquert hat oder die Straße sich unter dem Huhn
bewegte, hängt von Ihrem Referenzrahmen ab.BUDDHA:
Mit dieser Frage verleugnest Du Deine eigene Hühnernatur.RALPH WALDO EMERSON:
Das Huhn überquerte die Straße nicht … es transzendierte sie.ERNEST HEMIGWAY:
Um zu sterben. Im Regen.COLONEL SANDERS:
Ich hab eines übersehen?CLINTON:
Ich war zu keiner Zeit mit diesem Huhn allein.
Add comment 25. Februar 2007
Bei Wohnungsentrümpelungen ist die Überraschung ja manchmal groß, manchmal aber auch eher bescheiden.
Hier das beste Fundstück des Tages was mir unter die Finger kam:
Ein Computerausdruck aus dem Jahre 1969 zum Thema “Tag der Offenen Tür in Nürnberg 1969″:
Was ein Siemens-System-4004 ist, weiß ich leider nicht. War etwas vor meiner Zeit.
Design: Oerter + Glaser
Progr.: SamHammer
Die ASCII-Kunst hat aber schon damals bestanden, beweißt dieses Stück Kunst auf endrückliche Art und Weise :-)
1 comment 24. Februar 2007
Was soll schon sein,
wenn Nachts, wenn man in GoHo auf die Straße geht und einen Typen beim Verlassen des Hauses erschreckt und der “Wooohaaaa” schreit und man dann mit “Wuuuuhhhuuu” antwortet und er wie ich in entgegengesetzte Richtungen weitergehen und er wiederum “Huuuuuuhhhaaaa” lacht und ich mit “Boooohhhaaaa” antworte und das sich so weiter zieht bis er und ich um den jeweiligen Häuserblock gebogen sind?
Was soll schon sein,
wenn man Tags darauf in Fürth beim Überqueren einer grünen Fußgängerampel von einer alten Frau, die gerade Abbiegen will, einfach nicht gesehen wird und beinah über den Haufen gefahren wird und besagte alte Frau erst eine Sekunde später bemerkt, dass es beinahe schief gegangen wäre und entsetzt bremst, man selber ab schon vier Schritte weiter ist und sich denkt: Scheiße Junge!
Was soll schon sein,
wenn man im Lidl einkauft und sich ein Ehepaar unterhält als wären dieses allein auf der Welt, als wäre das Ehepaar nicht im Lidl sondern sonstwo und Einkaufen eh ja nur irgendwas zwischen Konsumieren und Ausscheiden ist und an der Kasse ein Bänker seine 8 Waren mit der EC-Karte bezahlt und die PIN-Eingabe abschirmt als würden überall Feinde lauern - also ich, der 2 Meter entfernt steht - die ihm die PIN-Nummer ablesen könnten, ihn dann auf dem Nachhauseweg in seiner S-Klasse um seine EC-Karte erleichtern würden und so fort?
Was soll schon sein,
wenn man Abends des selben Tages die U-Bahn eigentlich verpasst hat, der U-Bahn-Führer aber fragt: “Wollen sie mit?”, man selber lächelt und dies bestätigt und einem die Türen geöffnet werden.
Was soll schon sein,
wenn man Morgen um Morgen aufwacht und nur an die Eine denken kann?
Was soll schon sein?
Was, zum Geier, soll schon sein?
2 comments 23. Februar 2007
Es steht geschrieben, also ist es Gottes Wille?
Wieweit gelten die Gebote der Bibel heute noch? Ein pikanter Brief an die US-Radio-Moderatorin Laura Schlessinger.
Laura Schlessinger versteht sich als evangelikale Christin und gibt ihren Hörerinnen und Hörern per Rundfunk Ratschläge. Kürzlich verdammte sie Homosexualität, da diese nach dem dritten Buch Mose Gott ein Gräuel sei. Darauf erhielt sie von einem Hörer folgenden Brief, der auch im Internet kursiert:
Liebe Dr. Laura, vielen Dank, dass Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen.
Wenn etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das 3. Buch Mose, Kapitel 18, Vers 22, indem klargestellt wird, dass es sich dabei um Vergehen wider Gottes Gebot handelt.
Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick auf einige der speziellen Gesetze bei Mose und wie sie zu befolgen sind:
* Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (3. Buch Mose,1,9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?
* Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es im 2. Buch Mose, 21, 7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für so ein junges Ding?
* Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (3. Buch Mose 15,19-24). Doch: Wie kann ich das wissen? Ich habe versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert. Ich bin ganz ratlos.
* Das 3. Buch Mose stellt in Kapitel 25, Vers 44 fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, das würde für uns Amerikaner nur auf Mexikaner zutreffen, nicht jedoch auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen? Sie gehören zu einer benachbarten Nation?
* Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Das 2. Buch Mose stellt im 35. Kapitel, Vers 2 deutlich fest, dass er getötet werden muss. Er hat sich gegen Gottes heiliges Gebot vergangen. Meine Frage: Bin ich moralisch verpflichtet, ihn eigenhändig zu töten? Oder kann das ein anderer tun?
* Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Gräuel darstellt (3. Buch Mose, 11,10), sei dies ein geringeres Gräuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?
* Im 3. Buch Mose, 21,20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich eine Lesebrille trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein, oder gibt es hier ein wenig Spielraum?
* Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Vers 27 im 19. Kapitel des 3. Mose-Buches verboten wird. Wie sollen sie sterben?
* Ich weiß aus dem 3. Buch Mose, Kapitel 11, Verse 16-18, dass das Berühren der Haut eines toten Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?
* Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Vers 19 im 19. Kapitel des 3. Mose-Buchs, weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Meine Frage: Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (3. Buch Mose, 24, 10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen (3. Buch Mose, 20, 14)?
Ich weiß, dass Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich auch zuversichtlich, dass Sie uns behilflich sein können. Und vielen Dank nochmals dafür, dass Sie uns daran erinnern, dass Gottes Wort ewig und unabänderlich ist. Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan (gezeichnet: Jake).
(In: Publik-Forum H.1/2002, S.32)
3 comments 22. Februar 2007
»Wenn es keinen Gott gibt, ist unser Leben sinnlos und leer!«
Oder:
Die Wette - Nach Blaise Pascal (1623-1662)
A: Ob es Gott gibt oder nicht, kann man nicht sicher entscheiden. Stimmst du dem zu?
B: Ich stimme zu.
A: Also können wir die Frage auf sich beruhen lassen.
B: Nein, ich glaube trotzdem an Gott.
A. Aber kannst du an etwas glauben, was du nicht beweisen kannst? Ich glaube nämlich, dass es keinen Gott gibt.
B: Aber wie kannst du das glauben, wenn du es auch nicht beweisen kannst’?
A: So kommen wir nicht weiter. Ich habe ja gleich gesagt, dass man die Frage nicht entscheiden kann.
B: Ich bin einverstanden. Deshalb schlage ich dir ein anderes Verfahren vor. Wir wollen wetten.
A: Wieso wetten?
B: Nun, ein Spiel: aber ein Spiel mit Folgen, ein Spiel am Abgrund! - Ich wette, dass es einen Gott gibt.
A: Gut, ich wette also, dass es keinen Gott gibt! Und was bekomme ich, wenn ich gewinne?
B: Nichts!
A: Nichts?
B: Ja, wenn du nämlich gewinnst, hast du zwar Recht: Es gibt dann keinen Gott. Aber im Grunde hast du verloren! Und ich habe auch verloren. Wenn es keinen Gott gibt, ist unser Leben sinnlos und leer.
A: Und wenn du gewinnst?
B: Nun, dann habe ich doppelten Gewinn: Ich habe recht behalten: es gibt einen Gott! Damit gibt es zugleich Glück und Zukunft für den Menschen - auch für mich. Für dich aber auch. Du hast also mit mir gewonnen.
A: Das sehe ich ein. Aber wir sind noch nicht weitergekommen. Ob es Gott wirklich gibt, ist genauso ungewiss wie vorher.
B: Ja und nein. Es ist doch immerhin klar geworden, dass du dich entscheiden musst und dass die Ent-scheidung Folgen hat.
A: Und du meinst, deshalb schon sollte ich mich für den Glauben an Gott entscheiden?
B: Ja sicher. Bedenke doch: du musst zwischen zwei Antworten wählen, die sich ausschließen, die aber mit gleicher Wahrscheinlichkeit richtig sind. Eine Antwort hat gute Folgen, die andere schreckliche. Wie kannst du da noch zögern’?
A: Aber, wenn ich mich dabei irre?
B: Dann hast du nichts verloren. Du hast eine Illusion geglaubt, gewiss. Aber im anderen Fall hättest du das Nichts gewählt, das kann dich auch nicht glücklich machen.
A: Du meinst also, ich muss eigentlich an Gott glauben.
B: Nein, du musst nicht, Aber es ist deine einzige Chance.
(nach G. Neumüller, Konzepte 2)
“Pascal war wie Descartes ein genialer Mathe-matiker - er ist der Begründer der Wahr-scheinlichkeitsrechnung - und ein überzeugter Verfechter des cartesianischen mathematischen Erkenntnisideals der »Klarheit und Deutlich-keit«. Als kühler und scharfsinniger, durch die Schule des französischen Skeptizismus und Descartes’ gegangener Denker sah er die vom Standpunkt der Vernunft vorhandenen Wider-sprüche und Paradoxa in den christlichen Dogmen und formulierte sie in höchst zuge-spitzter Form. Auf der anderen Seite war Pas-cal eine tiefreligiöse, von einem übermächtigen Gefühl der Sündhaftigkeit und Nichtigkeit des Menschen durchdrungene Natur. Diese Seite seines Wesens und Denkens führte ihn zu der Erkenntnis, das rationale und mathematische Denken gerade die tiefsten Bedürfnisse unserer Menschennatur unbefriedigt lässt und die we-sentlichsten Fragen nicht beantworten kann. So glänzend und in sich geschlossen das Gebäude der Mathematik ist - was dem Menschen allein not tut, darüber kann sie nichts ermitteln. So wirft sich Pascal, der eben noch die Wider-sprüche in den Dogmen kritisierte, gleichsam mit einem entschlossenen Sprung doch ganz in eine Haltung frommer Askese und demütiger Ergebung in den göttlichen Willen und verficht gegen die Logik, von der er doch nicht lassen kann, die Sache des menschlichen Herzens, das seine eigene Logik hat.”
(Hans Joachim Störig, Kleine Weltgeschichte der Philosphie, Stuttgart, 1962, S.366)
Add comment 21. Februar 2007
Keine Ahnung was genau der Inhalt des Songs “Prayer” von Bloc Party ist, aber das Video rockt mehr als LSD im Trinkwasser:
Lyrics:
Bloc Party - Prayer
Lord, give me grace
And dancing feet
And the power to impress
Lord, give me grace
And dancing feet
Let me outshine the moonIs it so wrong to crave recognition?
Second best
Runner up
Is it so wrong to want rewarding?
To want more than is given to you?
Than is given to you?Tonight make me unstoppable
And I will charm, I will slice,
I will dazzle them with my wit
Tonight make me unstoppable
And I will charm, I will slice
I will dazzle I will outshine allStanding on the packed dance floor
Our bodies thrown in time
Silent on the weekdays
Tonight I claim what’s mineIs it so wrong to crave recognition?
Second best
Runner up
Is it so wrong to want rewarding?
To want more than is given to you?
Than is given to you?//: Tonight make me unstoppable
And I will charm, I will slice,
I will dazzle them with my wit
Tonight make me unstoppable
And I will charm, I will slice
I will dazzle I will outshine all ://
1 comment 20. Februar 2007
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