Wege
7. April 2007
Wege
Aufgestanden, schon halb sieben?
Ins Bad gegangen, müsst ich lügen!
Tee gekocht und halb gewonnen.
Wach geworden, unverschwommen
liegt die Welt nun vor mir brach.
Steht nun die Sonne knapp am Himmel
und mir schwant, ich werde wach.
Eingestiegen ins Auto, den Bus genommen, Straßenbahn verpasst, U-Bahn weggefahren, zu Fuß auf dem Weg der Wege. Fahrrad losgekettet und bestiegen. Auf dem Weg, wohin frag ich mich? Dahin wo der Weg mich hinführt. Meistens dorthin, manchmal hierhin; doch dann wieder auf ganz anderen neuen Wegen.
Doch nun mal ganz langsam. Entschleunigung tut Not und ist das Mittel des Bruchteils der angebrochenen Sekunde.
Wer stand da auf, wenn nicht ich. Stell dir vor es wäre nicht ich sondern du gewesen. Stell dir vor du wärst ich, ständest Morgens auf und dein erster Gedanke wäre… Ja wäre was? Was wären meine ersten Gedanken, wäre ich nicht ich sondern du? Er wäre wohl anders, der erste Gedanke, als wenn ich ich selber wäre und denken würde…
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