Archive for Februar, 2007

How to draw a car in MS Paint

Einfach irre!
Im Zeitraffer zeigt dieses Video wie jemand ein Auto in Microsoft Paint konstruiert!

28. Februar 2007 at 11:55 1 Kommentar

Lidl Teil Zwei

An der Einkaufswagen-los-lös-Schlange…

Er zu Ihr, die sich gerade einen Einkaufswagen holen möchte:

Er: „Hast Du mal ’ne Mark?“

Sie: „Es gibt nur noch Euros!“

Er: „Arschloch!“

28. Februar 2007 at 0:17 Hinterlasse einen Kommentar

WortWellenWahn

Wenn Fuchs du hast die Angst gestohlen, verbohrt den Köder modern lässt, dann feuert die Maus ein grüffelomäßiges Kartoffel Mäusefest und fast hat der Jäger sie da ganz verkohlt den Geiern zum letzten Mahl serviert. Doch probiert haben sollten sie, müssten sie ja schon fast, denn des Nachts wacht die letzte Wahnsinnsgracht vor den Türen auch deiner Stadt, wirft sich fest und seidig, gar geschmeidig in die Striemen, regelt ausgelaufenes und sonstiges zum Sühnen. Nächtigt still, gar leise, muckskatzen leise auf sonderbare, gar vertraute Weise im letzten Angesicht des Tosens, jagt fledermauskeck den letzten meschuggenen Nachhausewandler zu den Lotsen. Wirft sich in Schale, schallt gar tönern überirdisch vor sich hin. Mag nicht entkommen, hat ja eh weder Klang noch Kinn und somit nimmt es sich zur Keule, des Vaters hölzern Weltenklang, nimmt eilig auf die gar so grünen Gebeine und schmachtet alsbald und zu lang. Wo hat er sie, wer sieht sie nun? Wo ist sie jetzt, wo kriecht er herum? Wieso nimmt Wort und Ausdruck desselben, der Sinn war niemals noch von Welt, nimmt sich so leicht, schmeckt doch so fade und würzend ist’s gar Ungemach. Hat er es nicht, hast du es schon? Wo labt er froh, wo liegt das Lamm? Könnt freudig ich dies Liedchen schmettern, ich brächt gar fein die Nacht zur Welt.

 

 

27. Februar 2007 at 7:07 Hinterlasse einen Kommentar

Pfeiff nicht wenn du pisst!

Gerade stand ich außen, unter vor Regentropfen aufgefurchtem dunklem Nachthimmel, und rauchte eine Zigarette.

Da vibrierte das Handy.

„Eine SMS! Uiii!“ dachte ich mir. Doch urplötzlich kam mir der Satz, den ich schon seit Jahren nicht mehr gehört, noch gedacht und auch niemals nicht mehr beherzigt hatte, in den Sinn.

Die SMS war egal. Nur noch der Satz geisterte durch meine Hirnwindungen.

Ich verharrte. Rauchte gemächlich die Zigarette zu Ende. Beachtete nicht mehr den Regen, noch den Himmel und auch nicht die gerade eingelaufene unbekannte SMS.

„Pfeiff nicht wenn du pisst!“, lautete der Satz.

Meines Wissens nach ist der atz von Hagbard Celine, ein Charakter aus der Illuminatus Trilogie von Robert Shea und Robert A. Wilson. Er könnte aber auch von Timothy Leary stammen. So ganz sicher kann ich das nicht mehr sagen.

Was soll nun dieser Satz bedeuten? „Pfeiff nicht, wenn du pisst!“

Nur so viel wie: Tu nicht eins und gleichzeitig ein zweites. Konzentriere dich auf eine Sache, aber auf diese Sache mit allen deinen Sinnen und Kräften. Sei nicht Multitaskingfähig und erledige dabei beide Aufgaben nur halbherzig. Sei ganz. Sei du selbst und nicht mal der da und mal  der dort. Sei bei dem was du tust, nicht schon bei etwas anderem. Nimm dir Zeit für das was du tust und tue das richtig.

Ob Hagbard Celine das alles in diesen Satz hineininterpretiert hat, weiß ich nicht mehr. Ich weiß ja nicht mal mehr ob der Satz von ihm stammt. Fakt ist aber, der Satz bedeutet genau das und noch viel mehr.

Also: Das nächste Mal wenn du pisst, pfeiff nicht dabei. Konzentrier dich lieber aufs pissen.

Oder weniger vulgär: Wenn du autofährst, telefonier nicht dabei. Wenn du telefonierst, koch nicht nebenher. Wenn du kochst, rauch nicht währenddessen. Wenn du rauchst, lies dabei keine Kurzmitteilungen auf deinem Handy.

26. Februar 2007 at 20:33 1 Kommentar

Warum überquert das Huhn die Straße?

WARUM ÜBERQUERTE DAS HUHN DIE STRASSE?

Antworten:

KINDERGÄRTNERIN:
Um auf die andere Straßenseite zu kommen.

PLATO:
Für ein bedeutenderes Gut.

ARISTOTELES:
Es ist die Natur von Hühnern, Straßen zu überqueren.

KARL MARX:
Es war historisch unvermeidlich.

TIMOTHY LEARY:
Weil das der einzige Ausflug war, den das Establishment dem Huhn
zugestehen wollte.

SADDAM HUSSEIN:
Dies war ein unprovozierter Akt der Rebellion und wir hatten jedes
Recht, 50 Tonnen Nervengas auf dieses Huhn zu feuern.

RONALD REAGAN:
Hab ich vergessen.

CAPTAIN JAMES T. KIRK:
Um dahin zu gehen, wo noch kein Huhn vorher war.

HIPPOKRATES:
Wegen eines Überschusses an Trägheit in ihrer Bauchspeicheldrüse.

LOUIS FARRAKHAN:
Sehen Sie, die Straße repräsentiert den schwarzen Mann. Das Huhn
„überquerte“ den schwarzen Mann, um auf ihm
herumzutrampeln und ihn niedrig zu halten.

MARTIN LUTHER KING, JR.:
Ich sehe eine Welt, in der alle Hühner frei sein werden, Straßen zu
überqueren, ohne daß ihre Motive in Frage gestellt werden.

ANDERSEN CONSULTING:
Deregulierung auf der Straßenseite des Huhns bedrohte seine dominante
Markposition. Das Huhn sah sich signifikanten
Herausforderungen gegenüber, die Kompetenzen zu entwickeln, die
erforderlich sind, um in den neuen Wettbewerbsmärkten
bestehen zu können. In einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem
Klienten hat Andersen Consulting dem Huhn geholfen,
eine physische Distributionsstrategie und Umsetzungsprozesse zu
überdenken. Unter Verwendung des
Geflügel-Integrationsmodells (GIM) hat Andersen dem Huhn geholfen, seine
Fähigkeiten, Methodologien, Wissen, Kapital und
Erfahrung einzusetzen, um die Mitarbeiter, Prozesse und Technologien des
Huhns für die Unterstützung seiner Gesamtstrategie
innerhalb des Programm-Management-Rahmens auszurichten. Andersen
Consulting zog ein diverses Cross-Spektrum von
Straßen-Analysten und besten Hühnern sowie Andersen Beratern mit
breitgefächerten Erfahrungen in der Transportindustrie
heran, die in 2tägigen Besprechungen ihr persönliches Wissenskapital,
sowohl stillschweigend als auch deutlich, auf ein
gemeinsames Niveau brachten und die Synergien herstellten, um das
unbedingte Ziel zu erreichen, nämlich die Erarbeitung und
Umsetzung eines unternehmensweiten Werterahmens innerhalb des mittleren
Geflügelprozesses. Die Besprechungen fanden in
einer parkähnlichen Umgebung statt, um eine wirkungsvolle Testatmosphäre
zu erhalten, die auf Strategien basiert, auf die
Industrie fokussiert ist und auf eine konsistente, klare und
einzigartige Marktaussage hinausläuft. Andersen Consulting hat dem
Huhn geholfen, sich zu verändern, um erfolgreicher zu werden.

MOSES:
Und Gott kam vom Himmel herunter, und Er sprach zu dem Huhn „Du sollst
die Straße überqueren“. Und das Huhn überquerte die
Straße, und es gab großes Frohlocken.

FOX MULDER:
Sie haben das Huhn mit Ihren eigenen Augen die Straße überqueren sehen.
Wieviele Hühner müssen noch die Straße
überqueren, bevor Sie es glauben?

RICHARD M. NIXON:
Das Huhn hat die Straße nicht überquert. Ich wiederhole, das Huhn hat
die Straße NICHT überquert.

MACHIAVELLI:
Das Entscheidende ist, daß das Huhn die Straße überquert hat. Wer
interessiert sich für den Grund? Die Überquerung der Straße
rechtfertigt jegliche möglichen Motive.

JERRY SEINFELD:
Warum überquert irgend jemand eine Straße? Ich meine, warum kommt
niemand darauf zu fragen „Was zum Teufel hat diese
Huhn da überhaupt gemacht?“

FREUD:
Die Tatsache, daß Sie sich überhaupt mit der Frage beschäftigen, daß das
Huhn die Straße überquerte, offenbart Ihre
unterschwellige sexuelle Unsicherheit.

BILL GATES:
Ich habe gerade das neue Huhn Office 2000 herausgebracht, das nicht nur
die Straße überqueren, sondern auch Eier legen,
wichtige Dokumente verwalten und Ihren Kontostand ausgleichen wird.

OLIVER STONE:
Die Frage ist nicht „Warum überquerte das Huhn die Straße“, sondern „Wer
überquerte die Straße zur gleichen Zeit, den wir in
unserer Hast übersehen haben, während wir das Huhn beobachteten“.

DARWIN:
Hühner wurden über eine große Zeitspanne von der Natur in der Art
ausgewählt, daß sie jetzt genetisch bereit sind, Straßen zu
überqueren.

EINSTEIN:
Ob das Huhn die Straße überquert hat oder die Straße sich unter dem Huhn
bewegte, hängt von Ihrem Referenzrahmen ab.

BUDDHA:
Mit dieser Frage verleugnest Du Deine eigene Hühnernatur.

RALPH WALDO EMERSON:
Das Huhn überquerte die Straße nicht … es transzendierte sie.

ERNEST HEMIGWAY:
Um zu sterben. Im Regen.

COLONEL SANDERS:
Ich hab eines übersehen?

CLINTON:
Ich war zu keiner Zeit mit diesem Huhn allein.

25. Februar 2007 at 10:45 Hinterlasse einen Kommentar

Tag der offenen Tür 1969

Bei Wohnungsentrümpelungen ist die Überraschung ja manchmal groß, manchmal aber auch eher bescheiden.

Hier das beste Fundstück des Tages was mir unter die Finger kam:
Ein Computerausdruck aus dem Jahre 1969 zum Thema „Tag der Offenen Tür in Nürnberg 1969“:

Tag der Offenen Tür in Nürnberg 1969

Was ein Siemens-System-4004 ist, weiß ich leider nicht. War etwas vor meiner Zeit.
Design: Oerter + Glaser
Progr.: SamHammer

Die ASCII-Kunst hat aber schon damals bestanden, beweißt dieses Stück Kunst auf endrückliche Art und Weise :-)

24. Februar 2007 at 7:00 1 Kommentar

Was soll schon sein?

Was soll schon sein,

wenn Nachts, wenn man in GoHo auf die Straße geht und einen Typen beim Verlassen des Hauses erschreckt und der „Wooohaaaa“ schreit und man dann mit „Wuuuuhhhuuu“ antwortet und er wie ich in entgegengesetzte Richtungen weitergehen und er wiederum „Huuuuuuhhhaaaa“ lacht und ich mit „Boooohhhaaaa“ antworte und das sich so weiter zieht bis er und ich um den jeweiligen Häuserblock gebogen sind?

Was soll schon sein,

wenn man Tags darauf in Fürth beim Überqueren einer grünen Fußgängerampel von einer alten Frau, die gerade Abbiegen will, einfach nicht gesehen wird und beinah über den Haufen gefahren wird und besagte alte Frau erst eine Sekunde später bemerkt, dass es beinahe schief gegangen wäre und entsetzt bremst, man selber ab schon vier Schritte weiter ist und sich denkt: Scheiße Junge!

Was soll schon sein,

wenn man im Lidl einkauft und sich ein Ehepaar unterhält als wären dieses allein auf der Welt, als wäre das Ehepaar nicht im Lidl sondern sonstwo und Einkaufen eh ja nur irgendwas zwischen Konsumieren und Ausscheiden ist und an der Kasse ein Bänker seine 8 Waren mit der EC-Karte bezahlt und die PIN-Eingabe abschirmt als würden überall Feinde lauern – also ich, der 2 Meter entfernt steht – die ihm die PIN-Nummer ablesen könnten, ihn dann auf dem Nachhauseweg in seiner S-Klasse um seine EC-Karte erleichtern würden und so fort?

Was soll schon sein,

wenn man Abends des selben Tages die U-Bahn eigentlich verpasst hat, der U-Bahn-Führer aber fragt: „Wollen sie mit?“, man selber lächelt und dies bestätigt und einem die Türen geöffnet werden.

Was soll schon sein,

wenn man Morgen um Morgen aufwacht und nur an die Eine denken kann?

Was soll schon sein?

Was, zum Geier, soll schon sein?

23. Februar 2007 at 0:20 2 Kommentare

Ältere Beiträge


Aktuelle Beiträge

Besucher

  • 325,260

Kalender

Februar 2007
M D M D F S S
« Jan   Mrz »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728  

Werbung

Feeds